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Newsletter Waldkleeblatt Nr. 231

27.01.2019

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, 

Sie haben es bestimmt schon vorgemerkt - dennoch: Die BI Fichtenwalde im "Waldkleeblatt - Natürlich Zauche e.V." lädt Sie recht herzlich zu dem Vortrag von Herrn Dr. Horst Kämpf (pensionierter Gastwissenschaftler am Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam) zu dem Thema: "Unter Bären,  Geysiren und Vulkanen im Fernen Osten Russlands (Kamtschatka)" ein. 

Der Vortrag findet am Freitag, 01.02.2019 / 19 Uhr in Fichtenwalde imBürgersaal des Hans-Grade-Hauses (Am Markt 1 / über NAHKAUF) statt.

Der Vortrag beruht auf einer Reise von Herrn Dr. Kämpf als Lektor auf dem Kreuzfahrtschiff Bremen im Jahr 2017 und einem Forschungsaufenthalt im Tal der Geysire im Jahr 2018. 

Getränke und ein kleiner Imbiss (Schmalzbrote) sind gegen eine Spende erhältlich.

Herr Dr. Kämpf und ich freuen uns auf Sie.

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Wir wissen es, aber man kann es nicht oft genug betonen und von anderen hören:
"Deutschland ist zu Recht stolz auf seine Industrie. Ihr Anteil an der gesamten Brutto-Wertschöpfung macht hohe 23% aus, der Wert von Frankreich und Grossbritannien ist nur halb so hoch. Die Firmen sind aber auf eine verlässliche und wettbewerbsfähige Stromversorgung angewiesen. Genau dies ist durch die Energiewende in Gefahr. Das letzte Atomkraftwerk wird 2022 abgeschaltet. Und vermutlich in den späteren 2030er Jahren ist mit Kohle Schluss. In beiden Fällen wird Kapital vernichtet. Wenn man dadurch wenigstens dem Weltklima hülfe, doch das ist eben nicht der Fall. Die schwankungsanfälligen Stromquellen Wind und Sonne sind kein gleichwertiger Ersatz. Die Industrie fürchtet jedenfalls, dass sich nach dem Abschalten von Atom- und Kohlekraftwerken der Strom stark verteuert. Sie fordert deshalb, dass der Staat die Mehrkosten trägt. Die Energiewende würde sich damit weiter verteuern."  

Ich habe mir erlaubt, Passagen des zitierten Beitrags der Neuen Züricher Zeitung vom 23.01.2019,hervorzuheben. Ergänzen muss man auf jeden Fall, dass nicht nur die deutsche Industrie unter der Verteuerung leiden wird, sondern auch die gesamte Bevölkerung. Bei der Industrie wird ja schon über Entlastungen nachgedacht - und beim Bürger? Die Ergebnisse der Kohlekommission liegen offiziell ja noch nicht vor - lassen aber einiges befürchten ... 
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"Und täglich grüsst das Murmeltier." Aber im Ernst. Dass wir ein grundlegendes Problem der alternativen Energien, wie Sonne oder Wind immer noch nicht gelöst haben, ist auch bekannt: Das Speichern der volatilen Energie. Da sind wir trotz unserer hochgelobten Industrie immer noch am "Basteln". Aber Versuch und Irrtum haben ja schon zu mancher Innovation beigetragen - leider bisher noch nicht im Großversuch der sogenannten deutschen "Energiewende". Vielleicht klappt es aber jetzt. Und die Biertrinker wird es freuen - falls ich das technisch richtig verstanden haben sollte. Wir (oder besser Lebensmitteltechnologen retten die Energiewende :) - sie versuchen es jedenfalls. Nachzulesen in "Neue Westfälische" vom 24.01.2019. 
Mein technisches Unverständnis sei mir verziehen ... 
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Themenwechsel: 
"Schon länger gibt es Hinweise darauf, dass Klimaereignisse wie Dürren Spannungen in einer ohnehin labilen Region verstärken können. So nehmen etwa viele Forscher an, dass die ungewöhnliche Trockenheit der Jahre 2007 bis 2010 in Syrien zum Ausbruch des dortigen Bürgerkriegs beigetragen hat: "Viele bäuerliche Familien flohen damals in urbane Gebiete, es entstand eine Überbevölkerung der Städte", sagt Co-Autor Jesús Crespo Cuaresma von der Wirtschaftsuniversität Wien. Es folgten politische Unruhen, Krieg und schließlich millionenfache Flucht." 
Auch hier sind die Hervorhebungengen von mir und nachzulesen ist das Ganze in der Süddeutschen Zeitung vom 23.01.2019 unter dem Titel "Das Klima, die Hitze und der Krieg". 
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Weiterleiten ist ausdrücklich erwünscht.

Bitte informieren Sie sich auch unter www.waldkleeblatt.de. 

Anregungen, Fragen oder Wünsche bitte an kontakt@waldkleeblatt.de. 
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Ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen 
Ihr Dr. Winfried Ludwig

Vorsitzender Waldkleeblatt - Natürlich Zauche e.V. / Stadtverordneter Spargelstadt Beelitz 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Newsletter Waldkleeblatt Nr. 231